Teefrauen in Sri Lanka

Sri Lankas Teeplantagen Arbeiterinnen

Tee ist eine der Haupteinnahmequellen Sri Lankas und macht etwa ein Fünftel auf dem Weltmarkt aus. Im Land selber stellt es den größten Arbeitgeber des Landes da und etwa 70 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Doch die Plantagearbeiterinnen verdienen einen Hungerlohn für ihre schwere, körperliche Arbeit und nicht selten sind sie Opfer von sexuellen Übergriffen.

Von Morgens bis Abends

Die Frauen arbeiten hauptsächlich auf den Feldern, pflücken und sortieren die Teeblätter und das vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dabei werden die Frauen nach Kilogramm gesammelter Teeblätter bezahlt und  verdienen im Durchschnitt am Tag etwa 450 Rupien, umgerechnet sind das 3 Euro. Die schweren Arbeitsbedingungen und der geringe Lohn, hat zur Folge das viele Arbeiterinnen ihre Stellen auf den Plantagen verlassen.

Zu wenige Frauen sind in den Gewerkschaften vertreten und zu wenige Männer daran interessiert die Arbeitsbedingungen für die Teeplantagearbeiterinnen zu verbessern. Das Machtstreben der männerdominierten Führungspositionen in den Gewerkschaften führt dazu, dass die Branche nicht mehr genügend Arbeiterinnen hat. Immer mehr klein bäuerliche Teebetriebe müssen die hohe Nachfrage decken. Was wiederum noch längere Arbeitszeiten und eine enorme Doppelbelastung der ländlichen Teearbeiterinnen zur Folge hat.

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